04 Oktober 2016

Book | Lydia Netzer - Das Liebes-Projekt


Ob die Liebe unter einem guten Stern steht, muss jeder Mensch selbst feststellen. Wissenschaftlich belegbar ist ja ebenso allerhand. Aber auch dieses Phänomen?




George und Irene sind die Protagonisten in Lydia Netzers Roman 'Das Liebes-Projekt'. Für circa 10 Euro ist dieses Taschenbuch erhältlich. Am 9. Mai 2016 erschien die Erstausgabe im btb Verlag, mit 413 Seiten Geschichte.


Inhalt (ohne Spoiler):
Irene, eine aufstrebende Wissenschaftlerin und George, lapidar gesagt, Professor für das Weltall, der Astrologie. Ihm erscheinen Göttervisionen. Nur er kann sie sehen. So wie Irene allein in ihrem 'Hinterland', ihren Träumen ist. Mit ihrem Forschungsergebnis, bewirbt sich Irene an der Universität, an der George arbeitet. Ein Kennenlernen, eine Phase der Verliebtheit folgen. Rückblenden zeigen die Vergangenheiten der Protagonisten. Erklären, warum sie so sind, wie sie sind. Doch allein die Tatsache, dass sie zur genau selben Zeit geboren wurden, muss keine große Liebe entstehen lassen. Auch, dass sich beide schon oft beggegnet sind, wird erst mit der Zeit klar. Das Hinterland gehört doch nicht nur Irene allein.

Aufbau:
Der Roman ist in Kapitel von moderater Länge geteilt. Eine Darstellung zu Beginn eines jeden Kapitels zeigt, um welchen Storystrang, also um welchen beschriebenen Charakter es sich handelt. Ein allwissender Erzähler spricht. Diverse Rückblenden erklären die Vergangenheit der beiden Hauptfiguren. Der Start in die Geschichte geschieht durch die Darstellung der Geburt von beiden.


Sprache/Stil/Schlüssigkeit der Handlung:
Die Sparche beschreibe ich als Alltagssprache. Mit verschiedenen Stilmitteln werden die verschiedenen Charakterzüge der beiden deutlich gemacht. Allerdings wird die Geschichte an sich sehr langatmig erzählt. Die Geschichte hätte gut auf unter 300 Seiten gekürzt werden können. Die Handlung an sich ist sehr bizarr. Inwiefern diese dann schlüssig ist, liegt allein an der Fantasie der Autorin.

Design:
Das Design des Covers gefällt mir sehr. Beide Protagonisten werden dargestellt. Die Tatsache, dass das Universum seinen Teil zur Geschichte beiträgt ebenso. Die Verbindung zwischen Irene und George wird schon auf dem Cover sichtbar. Farblich in unaufregenden Farben gehalten, ohne großen Farbkontrasten. Blau, weiß und lila bestimmen das Aussehen. Sowohl auf dem Cover, als auch auf der Buchrückseite.

Buchempfehlung?
Nein. Eine langatmige Geschichte, die kaum etwas mit dem Inhaltstext auf der Buchrückseite zu tun hat. Nerds stell ich mir anders vor. Eine Geschichte auf Wissenschafts-Basis kann immer schnell anstrengend werden. Meine Lacher aufgrund des Buches kann ich an einer Hand abzählen. Lesegenuss ist etwas anderes.


Ich hoffe so sehr, dass ich mal wieder ein Buch lesen werde, welches mich zufrieden stellt. Ich bin schon jetzt auf meine nächste Rezension gespannt.

Vielen Dank auch hier an RandomHouse!

T.

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