14 Februar 2017

Book | Natasha Ngan - Alba & Seven: Vertraue niemals der Erinnerung


Was, wenn du deine Erinnerungen verlieren kannst. Oder deine Erinnerungen plötzlich nicht mehr die selben sind. In London um 2134 ist genau dies möglich. Erinnerungen sind nicht mehr sicher!
Der Jugendroman 'Alba & Seven: Vertraue niemals der Erinnerung' von Natasha Ngan erschien bereits am 1. Januar 2016 im Arena Verlag. Die angestrebte Lesergruppe besteht aus Jugendlichen ab 14 Jahren. Das Buch ist als Hardcover für 17,99 Euro erhältlich. Das eBook gibt es (wie auch das Hardcover) für 14,99 Euro hier zu kaufen. Auf 432 Seiten begleitest du Seven und Alba durch das dystopische London.


Inhalt (ohne Spoiler):
Der Roman beginnt mit einem Einbruch Sevens in das Haus der Whites. Seven lebt im Londoner Süden. Dem eher spärlichen und ungemütlichen Teil des dystopischen Londons. Das Haus der Whites liegt dagegen im Norden.
Doh elf Stunden vor dem Einbruch reist Seven wie jeden Tag in Erinnerungen - heißt, er 'surft Erinnerungen'. Er hat eine riesen Auswahl an DSCs, worauf seine gestohlenen Erinnerungen gespeichert sind.
Carpenter beauftragt ihn jedoch diesen besagten Einbruch durchzuführen und hat es dabei nur auf eine einzige Erinnerung abgesehen. Bei dem Einbruch jedoch, begegnet Seven Alba im Memorium des Hauses. Die Tochter des großen Anwaltes White, nach welchem das Anwesen benannt wurde, verpfeifft den Jungen jedoch nicht, sondern geht mit ihm einen Deal ein. Wenn Seven Alba bei sich zu Hause in Erinnerungen surfen lässt, hilft sie ihm dabei, das gesuchte DSC mit nach Hause zu nehmen. Schnell möchte Alba diese Reise wiederholen, doch Seven weiß, dass er so schnell in Schwierigkeiten geraten kann. Denn wer beim Klau von Erinnerungen erwischt wird, wird hingerichtet. Als Carpenter auf einem DSC-Flohmarkt erschossen wird, beschließt Seven, sich seiner Anweisung zu widersetzen und in der White-Erinnerung zu surfen. Der Junge kommt einem perfiden Labortest auf die Spur. Und schon ist auch Alba in Gefahr..



Aufbau:
Diese Dystopie spielt im Jahre 2134, sodass auch ein gewisses futuristisches Setting gewählt wurde. Das Buch beginnt mit einer Art Prolog, in wessen Überschrift eine Uhrzeit und ein Ort angegeben ist. Auch im 'Epilog' widerholt sich dieser Überschriftsstil. Die normalen Kapitel werden mit dem Namen des Charakters welcher erzählt wird überschrieben plus einer Nummerierung welche fortlaufend ist.
Es spricht immer ein auktorialer Erzähler, was dem Leser das Gefühl eines übergreifenden Wissens gibt. Die Abhschnitte sind relativ kurz gehalten, sodass man in diesem Roman auf eine sehr hohe Anzahl an Kapiteln kommt.


Sprache/Stil/Schlüssigkeit der Handlung:
Die Sprache und der Stil ist der Ziellesergruppe angepasst. Ein Jugendbuch muss leicht und flüssig zu lesen sein und das ist es auch. Lediglich das Ende der Geschichte wurde sehr wirr und unübersichtlich. Doch den groben Zusammenhang kann man auch da noch verstehen. Die Handlung an sich ist schon schlüssig, wenn auch das Ende sehr optimistisch in die Zukunft blickt.
Die Fantasie und dadurch entstandene neue Begriffe haben mich sehr angesprochen. So wäre ich nie auf das Wort 'Erinnerungssurfen' gekommen. Doch Natasha Ngan hat es geschafft, dass dieses Wort nun in meinem Wortschatz ist.


Design:
Das Cover des Buches war sehr ansprechend gestaltet, sodass auch mein Interesse für geweckt wurde. Das stark futuristisch und Sci-Fi Cover passt super zum Inhalt. Es geht um das dystopische London im Jahre 2134, wo das Erinnerungssurfen möglich ist. Die Gestaltung bekommt von mir einen Daumen nach oben. Das Buchinnere (ich habe das ebook gelesen) scheint sehr schlicht gehalten zu sein, was auch vollkommen in Ordnung ist.


Buchempfehlung?
Ja, schon. Es war eine wirklich schöne Jugendgeschichte, wenn auch das Ende ein wenig wirr und extrem war. Die Fantasie der Autorin ist schier unendlich und die Geschichte war sehr gut durchdacht.

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