16 März 2018

Book | Poznanski, U. / Strobel, A. - Invisible


Der zweite Roman um das Ermittlerduo Salomon/Buchholz erscheint am 27. März 2018 und wird ebenso wie schon 'Anonym' von Rowohlt/Wunderlich verlegt. Dieser Thriller umfasst 358 Seiten voller unfassbarer Wahrheiten, welche von Urusla Poznanski und Arno Strobel sehr gut recherchiert und aufgearbeitet wurden. Die Klappenbroschur kostet 14,99 Euro und unter anderem hier* kannst du es online kaufen.

Der Klappentext:
Du bist so wütend auf ihn. Du hasst diesen Menschen mehr als alles auf der Welt - obwohl du ihn gar nicht kennst. Und dann schlägst du zu...
Eine Serie von grauenvollen Morden gibt den Hamburger Kriminalkommissaren Nina Salomon und Daniel Buchholz Rätsel auf: Einem Patienten wird während einer OP ins Herz gestochen, ein Mann totgeschlagen, ein anderer niedergemetzelt...Die Täter sind schnell gefasst. Nur ihre Motive sind völlig unbegreiflich, denn keiner von ihnen hat sein Opfer gekannt. Das einzige, was sie verbindet: Die unermessliche Wut auf das Opfer. Und dass sie nicht wussten, was über sie kam.
Kann es sein, dass sie manipuliert wurden? Aber von wem und vor allem: wie?
Was Salomon und Buchholz schließlich aufdecken, wirft ein ganz neues Licht auf die Dinge, die unser Leben so bequem machen... (Homepage*)



Wie sehr ich 'Anonym' liebe, könnt ihr gern noch einmal hier nachlesen. Umso erfreuter war ich, dass mir der Folgethriller 'Invisible' vom Rowohlt-Verlag als Rezensionsexemplar angeboten wurde. Und kaum hatte ich das Buch bei mir, wurde es auch schon verschlungen.


Wir starten hier direkt im Geschehen. Während einer OP wird ein Patient von einem Arzt bewusst und absichtlich ermordet. Auch wird diese Tat bei Vernehmungen nicht verleugnet. Einzig und allein die Angst um das eigene Wohl, da das Opfer diesen Arzt wohl im Internet schlecht bewertet hat, bewegte den Mdiziner zu dieser Tat. Wenig später gibt es das nächste Opfer, wo auch dieser Täter das Geschehen nicht abstreitet. Nina und Daniel stehen jedoch vor einem Rätsel. Erstens: Wieso sind die Täter scheinbar ohne Reue? Zweitens: Warum wurden genau die Personen zu Opfern? Auf der Suche nach einer Verbindung der Taten und der Ergründung der Geschehen, tappen die beiden scheinbar endlos im Dunkeln. Die Täter kommen den beiden immer zuvor und die Einwohner Hamburgs zweifeln an den Fähigkeiten der Ermittler. Da muss es doch eine unsichbare (invisible) Macht geben? Doch als wäre das Drama um die unerklärlichen Mordfälle nicht schon groß genung, hat Daniel Buchholz auch privat zu kämpfen.


Die gemeinsame Geschichte von Nina Salomon und Daniel Buchholz begann im ersten Thriller von Poznanski/Strobel. Nina wird nach Hamburg versezt und sofort in ein Team mit Daniel gesteckt. Der erste Horrorfall ist nun schon eine Weile überstanden, bis nun die neuen Mordfälle Aufsehen erregen. Wir erfahren hier immer mehr über die Privatpersonen Nina und Daniel, wobei der männliche Protagonist hier eher im Vordergrund steht. Ich finde, dass die Autoren ein gutes Mittelmaß zwischen Ermittlung und Privatleben der Hauptpersonen gefunden haben. Ich mlchte es total gern, in die Probleme von Nina und Daniel Einblick zu haben und förmlich mitzufiebern, wie das ein oder andere Thema vorangeht.


Wir haben hier jeweils die Ich-Erzählperspektive vorliegen, wobei die Kapitel immer im Wechsel erzählt werden. Lediglich an kleinen Details erkennt man, welche Perspektive wir vorliegen haben. Der Start in den Thriller ist jedoch auktorial, in einer Art Prolog verfasst. Zwischendurch gibt es insgesamt 4 Passagen, welche aus der Perspektive einer unbekannten Person geschrieben sind. Diese Abschnitte sind durch eine andere Schriftart abgegrenzt und erst gegen Ende des Thrillers erfahren wir, wer denn die Person ist, welche hier zwischendurch von sich berichtete.


Leider empfand ich diesen Thriller nicht als so spannend wie 'Anonym', weshalb Band 1 auch weiterhin mein Lieblingsband bleibt. Dennoch hoffe ich, dass diese Reihe fortgesetzt wird, denn nicht nur von den Fähigkeiten der Autoren bin ich überzeugt (absolut flüssiger Schreibstil), sondern auch die Gestaltung der Buchumschläge ist einfach der Wahnsinn. Wie schön sehen diese Bücher denn bitte aus? Diese lichtreflektierende Veredlung der Bücher ist wirklich ein Hingucker, sodass 'Anonym' gar mit dem kompletten Cover sichtbar in meinem Regal steht.


Und falls Ursula Poznanski oder Arno Strobel diese Rezension lesen sollten, würde ich mich freuen, wenn mir eine Frage beantwortet werden könnte:
Wie schafft man es, einen Thriller zu Zweit zu schreiben, und dabei einen solch einheitlichen Schreibstil zu erzeugen? Und wie entsteht eine solche Geschichte? Hat da nur einer die Idee und der andere macht einfach mit?
Hach.. Doch mehr als eine Frage.

Aber gut. In diesem Sinne: Wenn ihr Lust auf einen Thriller habt, welcher erneut die Abgründe der menschlichen Art und Weise aufzeigt, dann kann ich 'Invisible' absolut empfehlen.



Vielen Dank an den Wunderlich Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

*Werbung gemäß §2 Nr. 5 TMG

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